frühzeit elefantenfarben

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hochroth, Wien 2016
ISBN 978-3-902871-86-2
ca. 35 Seiten, ca. 19×11 cm
mit einem Titelfoto von bruckner.klingt.org
€ 8,-

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Weich, lakonisch, transparent; das sind Eigenschaften, die zu Johannes Tröndles Gedichten im Band »frühzeit elefantenfarben« passen. Transparent, aber nicht ohne den Schleier, der die Materialität der verwendeten Sprache ins Bewusstsein hebt; lakonisch, aber nicht ohne Gefühl; weich, aber in den verhandelten Angelegenheiten haltbar. Auf den Garten, die Natur, Tiere, Technik; Kinder, Großeltern; die Sofiensäle, ein Bankkonto, … stößt man, lesend. Nicht zuletzt: »neue musik: morgen zimmern wir uns / aus großvaters kontrabass / ein blau getupftes / ruderboot / und setzen über«.

 

 

Rezension auf fixpoetry / Astrid Nischkauer: Die Gedichte von Johannes Tröndle in „frühzeit elefantenfarben“ zeichnen sich gerade durch eines aus, was sie nicht zu guten, sondern zu sehr guten Gedichten macht: Leichtigkeit. Seine Gedichte wirken wie hingetupft und doch ist auch die Reihenfolge der Gedichte durchdacht und der Gedichtband als Ganzes sehr fein durchkomponiert. Durchkomponiert ist dabei ein gutes Stichwort, denn Johannes Tröndle ist nicht allein Autor und Hörspielmacher, sondern auch Musiker und Klangkünstler. Dass hier ein Musiker spricht, merkt man sehr schnell an seinem Umgang mit Sprache. Was auf den ersten Blick vielleicht noch zufällig erscheinen mag, gibt sich bei näherer Betrachtung schnell als ge- und verwoben zu erkennen. Er beweist Gespür für dezente aber sehr bewusste Wort- und Motivwiederholungen, die den 35-seitigen Gedichtband selbst in dieser Kürze zu einem in sich stimmigen Ganzen werden lassen...> weiterlesen

 
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Fotos: Johannes Tröndle

 

Hörprobe/ Lesung aus frühzeit elefantenfarben, Radio Orange 94.0, Connex : Context, 13.12.2016
Johannes Tröndle: Text, Rezitation & Michael Fischer: live soundscaping

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